Windpark Homberg

Grüner Strom für 18.000 Anwohner in Hessen

Aktuelle Informationen zum
Windpark Homberg

Der Wind steht gut für Alsfeld

Bis 2050 soll in Hessen der Strom- und Wärmebedarf vollständig aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Ein positives Signal für die Umwelt und die Region. Zwei Prozent der Landesfläche sind für Windenergieanlagen vorgesehen. Der Windpark Homberg trägt seinen Teil zur Energiewende bei.

Wichtig für gutes Gelingen – Ihr Partner für Windenergie

Als Komplettanbieter für Erneuerbare-Energien-Projekte stehen bei der VSB-Gruppe zwei wesentliche Leitlinien im Fokus: Umweltverträglichkeit und der Dialog mit den Bürgern. Gemeinsam mit der Gemeinde Alsfeld, der Bürgerschaft und dem Forstamt hat die VSB Neue Energien Deutschland GmbH das Windparkprojekt Homberg auf die Beine gestellt.

Auf einen Blick

Umweltfreundliche Energieversorgung für 18.000 Menschen

Drei Windkraftanlagen des Typs Vestas V126

Einspeisung in das Stromnetz des Netzbetreibers Avacon.

Standort in der Gemeinde Alsfeld, Vogelsbergkreis, Hessen

Inbetriebnahme im Dezember 2017

Vermeidung von jährlich knapp 22.000t CO2

Bautagebuch

Sie möchten wissen, wie weit der Windpark schon gediehen ist? Begleiten Sie uns bei der Realisierung! Wir halten Sie über den Baufortschritt auf dem Laufenden.

  • Fakten und Zeitplan

    Wir sind vorausschauende Projektentwickler im Bereich der Erneuerbaren Energien. Jeder einzelne Schritt unserer Windparkplanung basiert auf soliden Erfahrungswerten. Das gibt Ihnen und uns die Sicherheit für einen zügigen Baufortschritt.

    Standort Die geplanten Windkraftanlagen stehen in der Gemeinde Alsfeld, im Vogelsbergkreis (Hessen). Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Regierungspräsidium Gießen.
    Windmessung 12-monatige LiDAR-Messung
    Inbetriebnahme Dezember 2017
    Energieversorgung Der gesamte Windpark liefert genug umweltfreundliche Energie, um 18.000 Menschen zu versorgen. Dabei vermeidet der Park ca. 22.000 tCO2.
    Anlagen drei Anlagen des Typs V126 des Herstellers Vestas
    Nennleistung 3,45 Megawatt
    Nabenhöhe (Höhe der Gondel) 137 Meter
    Länge Rotorblatt 61,7 Meter
    Gesamthöhe der Anlage 200 Meter
    Einschaltgeschwindigkeit 3 Meter pro Sekunde (leichte Brise)
    Abschaltgeschwindigkeit 22,5 Meter pro Sekunde
    Anschluss an das Versorgungsnetz Die umweltfreundlich produzierte Energie wird in das Stromnetz von Avacon eingespeist.
    Zeitraum Umsetzung
    02/2017 Rodung
    06-09/2017 Wegebau
    06-10/2017 Verlegung der Kabeltrasse
    09-11/2017 Fundamentbau
    09-11/2017 Errichtung Netzanschluss
    10-11/2017 Anlieferung der Windenergieanlage
    11-12/2017 Errichtung der Windenergieanlage und Inbetriebnahme-Arbeiten
    12/2017 Inbetriebnahme
  • Windenergie im Wald

    Windenergie im Wald  

     

     

    Wald ist ein schützenswerter Naturraum und bietet Erholung für den Menschen. Um dieses Ökosystem zu erhalten, ist es wichtig, dass die Planung und Umsetzung von Windparks von einem erfahrenen Projektentwickler durchgeführt wird. So schließt VSB naturnahe Wälder, Schutzgebiete und Waldrandbereiche für die Windkraftnutzung aus.  Hierfür kommen nur Standorte in Wirtschaftswäldern in Frage, die häufig Monokulturen sind und ohnehin vom Menschenintensiv genutzt werden.  Nach Möglichkeit werden für die Windenergie auch Flächen genutzt, die durch Stürme oder Schädlingsbefall bereits vorgeschädigt sind. Bei der Projektplanung legen wir großen Wert auf den Natur- und Artenschutz. Dabei stellen unabhängige Gutachten sicher, dass Beeinträchtigungen der Tier- und Pflanzenwelt verhindert oder so weit wie möglich minimiert werden.

    So wenig eingreifen wie möglich

    Nach dieser Devise richten wir unsere Projektentwicklung bereits während der ersten Planungsschritte aus. Hierzu gehört auch, dass wir das bestehende forstwirtschaftliche Wegenetz für die Kabeltrasse sowie für An- und Abfahrten zur Baustelle nutzen oder bei Bedarf erweitern. Für den entstehenden Windpark wurden zudem zwei Waldlichtungen als Standorte genutzt, sodass sich der Rodungsbedarf stark reduziert. Zudem werden alte Baumbestände geschont und vorrangig in Jungbestand gebaut. Bei den Kompensationsmaßnahmen und der Ersatzaufforstung legt VSB den Schwerpunkt auf standortgerechte, ökologisch wertvollen Bestände. Hier stimmen wir uns selbstverständlich eng mit den Forst- und Genehmigungsbehörden ab.

    Umfassendes Betriebskonzept: Brandschutz gibt Sicherheit

    Bei der Planung von Windparks im Wald setzt sich VSB von Anfang an mit der Frage der Waldbrandgefahrauseinander. Die Festlegung umfangreicher Brandschutzmaßnahmen ist zudem bereits Bestandteil des Genehmigungsverfahrens.

    Folgende Voraussetzungen werden für den Betrieb des Windparks Homberg erfüllt:

    • Installation eines integrierten Löschsystems, das durch die Brandschutzdienststelle des Vogelsbergkreises abgenommen wird.

    • Die Zufahrt zur Windkraftanlage muss jederzeit sichergestellt sein.

    • Blitzschutz sowie ein automatisches Brems- und Abschaltsystem sind in der Anlage integriert.

    • Der ständige Fernwartungskontakt zur Servicestelle wird gewährleistet.

    • Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle vor der Inbetriebnahme mit Fokus auf Anfahrt, Aufstellorte, Wasserentnahmestellen und Absperrbereich.

    • Die kommunale Feuerwehr wird die Windenergieanlagen begehen können und die Möglichkeit haben, direkt vor Ort Übungen durchzuführen.

    Gut zu wissen:

    In Deutschland dürfen Windenergieanlagen nur in Vorranggebieten für Windenergie errichtet werden. Die regionalen Planungsgemeinschaften setzen die politischen Ziele zur Raumordnung unter Abwägung aller wichtigen Einflussgrößen in Ihren Regionalplänen um. Bei diesem komplexen und langwierigem Prozess werden beispielsweise betroffene Kommunen, Verbände oder sonstige Träger öffentlicher Belange beteiligt.

    Lesen Sie mehr zu Planungs- und Genehmigungsphase von Windenergieprojekten.

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    Umweltverträgliche Windparkplanung

    Von der ersten Idee über die Genehmigungs- und Umweltplanung sowie die Realisierung bis hin zum Repowering oder Rückbau ist VSB Ihr Projektentwickler, der Verantwortung trägt: für die Umwelt genauso wie für die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Windkraftanlagen.

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  • Planung

    Windparkgenehmigung

    Da es nicht immer leicht ist, sich auf Flächen zu einigen, müssen manchmal Hürden genommen werden. Dies gelang erfolgreich im Planungsverfahren des Windparks Homberg. Um die Interessen aller Beteiligten in Einklang zu bringen, definierte man gemeinsam mit den lokalen Ansprechpartnern im Rahmen eines Mediationsverfahrens das ideale Windparkkonzept für die Region. Im Dezember 2016 war es dann soweit: Das Regierungspräsidium Gießen genehmigte den Windpark Homberg. Diese Genehmigung nach BlmSchG schließt die Baugenehmigung, die Eingriffszulassung nach dem Bundesnaturschutzgesetz sowie die Rodungsgenehmigung mit ein.

    Die Mediation erfolgte zwischen dem Land Hessen, der Stadt Alsfeld sowie zwischen VSB Neue Energien Deutschland und einem weiteren Projektierer. Ziel war es, eine Übereinstimmung über die Standorte für die geplanten Windenergieanlagen zu finden. Als Ergebnis einigten sich die Parteien auf die zu bebauenden Flächen und die Anzahl der Windmühlen sowie die einzuhaltenden Abstände.

    Im Mediationsverfahren, das die IFOK GmbH, Berlin, leitete, verständigten sich die Teilnehmer auf drei weitere Windkraftanlagen östlich des Standortes des Windparks Homberg. Diese werden ebenfalls von VSB geplant und  befinden sich derzeit im Genehmigungsverfahren.

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    Gut zu wissen:

    Oft ist es schwierig, für den Bau von Windenergieanlagen geeignete Flächen zu finden. Zahlreiche Bedingungen, wie zum Beispiel die Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes, müssen erfüllt sein. Bei der Auswahl zieht VSB Neue Energien Deutschland sämtliche Einflussfaktoren ins Kalkül und schlägt entsprechende Standorte vor. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss er natürlich erst genehmigt werden. Dies erfolgt nach den Vorgaben des Bundes-Immisionsschutzgesetzes (BlmSchG). Die Genehmigung beinhaltet Auflagen, die den Schutz der Umwelt gewährleisten sollen und mit denen schädliche Umwelteinwirkungen durch Emissionen in Luft, Wasser und Boden vermieden beziehungsweise minimiert werden. Die Genehmigungsbehörde prüft zentral alle Anforderungen für den jeweiligen Standort und den spezifischen Anlagentyp. Hierbei werden insbesondere die Vorschriften des Natur- und Artenschutzrechts, des Bauplanungs- und des Raumordnungsrechts berücksichtigt.

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  • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Im Rahmen des Planungs- und Genehmigungsverfahrens des Windparks Homberg wurden Kompensationsmaßnahmen festgelegt. Diese setzt VSB Neue Energien Deutschland GmbH VSB in Absprache mit der Gemeinde Alsfeld  um.

    Für den Standort der Windenergieanlagen, die Zufahrt sowie die Kranstellfläche für Wartungs- und eventuelle Löscharbeiten unterliegen 1,9 Hektar Wald einer dauerhaften Nutzungsänderung – dies beinhaltet jedoch auch Waldwiesen, sodass nur eine weitaus kleinere Fläche gerodet werden muss.

    Zusätzliche 1,25 Hektar werden nur während der Bauarbeiten benötigt. Die vorübergehend gerodeten Flächen werden nach Beendigung der Bauarbeiten mit standortgerechten, heimischen Baumarten wieder bepflanzt. VSB stimmt sich hierzu mit dem hessischen Forstamt Romrod ab.

    Als Kompensationsmaßnahme erfolgt eine standortgerechte Ersatzaufforstung von knapp zwei Hektar in der Region. Zusätzlich wird ein 0,7 Hektar großes ökologisch wertvolles Waldstück mit einem Buchen-Altholzbestand der forstwirtschaftlichen Nutzung entzogen und der Natur überlassen. Für Eingriffe, die nicht ausgeglichen werden können, erfolgen Ersatzzahlungen an das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bei der Aufforstungen wird sichergestellt, dass die neuen Waldflächen tatsächlich nachwachsen. So werden die Anpflanzungen beispielsweise vor Wildschäden  geschützt.

    Die VSB Windpark Homberg GmbH & Co. KG hat sich als Betreiber des Windparks verpflichtet, nach Ablauf der Nutzungsdauer die Windenergieanlagen komplett zurückzubauen. Hierzu werden bereits zu Baubeginn Sicherheiten hinterlegt – somit ist der Rückbau unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Betreibergesellschaft gesichert.

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    Eingriffsvermeidung und -minimierung  

    Was wäre eine Entscheidung für grünen Strom, wenn wir nicht auch die Verantwortung für die umgebende Umwelt von Windkraftanlagen tragen würden? Deshalb stellt VSB sicher, dass der Windpark Homberg im Einklang mit der Natur stehen wird. Das bedeutet, dass wir während der Bau- und Betriebsphase so wenig wie möglich in das Ökosystem eingreifen und sämtliche Artenschutzbelange berücksichtigen. In Abstimmung mit den Behörden und dem Forstamt sorgen wir mit dafür, dass wertvolle Waldbestände geschützt werden. Auch daran halten wir uns konsequent:

    • Keine Rodung zwischen dem 1. März und dem 30. September. So ist die Brut geschützt.
    • Vor der Rodung erfolgt eine Fledermauskontrolle sowie die Erfassung und Umsiedlung der Haselmaus.
    • Der Betrieb der Windenergieanlagen orientiert sich am Schutz der Fledermäuse: In windschwachen Nächten zwischen April und Oktober werden die Anlagen abgeschaltet. Darüber hinaus findet ein Fledermausmonitoring statt.
    • Um eine Kollision mit dem Rotmilan zu vermeiden, wird aus dem Nahbereich der Windenergieanlagen vergrämt. Während der Mahd wird abgeschaltet. Auch hier wird die Wirksamkeit der Maßnahmen in einem Monitoring überprüft.
    • In der Zeit der Kranichzüge wird bei schlechtem Wetter der Betrieb der Anlagen unterbrochen und die Rotoren werden parallel zur Zugrichtung gestellt.    
  • Realisierung

    Viel zu tun bis sich die Rotorblätter drehen …

    Nach der Genehmigungs- und Umweltplanung kann es nun bald mit dem Bau der Windkraftanlage losgehen. Doch vorher muss das Gelände vorbereitet werden. Liegt der Anlagenstandort im Wald, müssen zunächst einige Rodungsarbeiten durchgeführt werden. Das bestehende forstwirtschaftliche Wegenetz wird dabei so erweitert, dass  Baufahrzeuge, Kräne und die Bauteile der Anlage  (v.a. Turmsegmente,  Maschinenhaus und Rotorteile) angeliefert werden können. Zudem werden die die Kranstellflächen errichtet.

    Jetzt folgen die Erdarbeiten: Aushub für das Fundament und Verlegung der Kabel. Damit die Windenergieanlage später den grünen Strom in das Netz einspeisen kann, wird ein Netzanschlusspunkt geschaffen. In einigen Fällen wird dabei ein neues Umspannwerk errichtet.

    Nachdem das Fundament aus Stahlbeton errichtet worden ist, beginnt der Turmaufbau: Der Turmfuß wird am Fundament fixiert und ein Kran hebt die einzelnen Segmente in ihre Position, sodass diese miteinander verschraubt werden können. Je nach Anlagentyp besteht der Turm entweder nur aus Stahlsegmenten, oder je etwa zur Hälfte aus Beton und Stahl.

    Steht der Turm, geht es weiter mit dem Aufbau des Maschinenhauses einschließlich des Triebstranges. Anschließend wird je nach Anlagentyp das Getriebe beziehungsweise der Generator installiert. Nun kommt es zum finalen Arbeitsschritt: Der Rotor – bestehend aus Nabe und Blättern – wird vorne am Maschinenhaus angebracht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder werden Nabe und Blätter am Boden vormontiert und im Stück gehoben, oder die Nabe und die Blätter werden einzeln in luftiger Höhe an die Anlage angebracht. Ob Einzelblatt- oder Komplettmontage – der freischwebende tonnenschwere Aufzug mit Hilfe des Krans ist immer wieder eine diffizile Aufgabe, die nur an windstillen Tagen durchgeführt werden kann.

    Fertig?

    Von außen ja. Doch nun gehen die Arbeiten im Inneren der Anlage weiter: Schaltanlagen, Kabel, Kommunikation, Anlagenrechner und Aufzug werden montiert, installiert und miteinander verbunden. Mit der anschließenden Inbetriebnahme liefert die Windenergieanlage dann den ersten umweltfreundlichen Strom ins Netz.

    Baubegleitung

    In welchem Stadium befindet sich die Anlage Homberg? Lesen Sie im Bautagebuch mehr über den aktuellen Baufortschritt.

Impressionen baugleicher Windenergieanlagen im Wald

Windpark Homberg in der Presse

Windräder am Homberg: Vorbereitungen für Bau gestartet

März 2017: Oberhessische Zeitung, Lokales Alsfeld

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Genehmigung erteilt

Dezember 2016: Oberhessische Zeitung

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Bauarbeiten beginnen am Alsfelder Homberg

Februar 2017: Oberhessische Zeitung, Lokales Alsfeld

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Bauausschuss stimmt zu

Oktober 2016: Oberhessische Zeitung

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Am Homberg entstehen drei Windräder

Februar 2017: Oberhessische Zeitung, Lokales Alsfeld

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Abschluß des Mediationsverfahrens

Januar 2016: Oberhessische Zeitung

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