Turmbau startet – Arbeiten auch in den Abendstunden

 / 06.07.2026

Auf dem Baufeld in Löberitz geht es sichtbar weiter: Die Fundamente stehen, die ersten Turmteile sind angekommen – und nun beginnt der Aufbau der drei neuen Windenergieanlagen. Weil die Montage stark vom Wetter abhängt, kann es in den kommenden Wochen auch zu Arbeiten in den Abendstunden kommen.

Nachdem die Fundamente fertiggestellt wurden, rückt nun der Turmbau in den Mittelpunkt. Gleichzeitig werden die fünf Altanlagen zurückgebaut und die Bauflächen für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet. Auch der Bau der Kabeltrasse zum Netzanschluss des Windparks hat im Juni begonnen.

Für die neuen Anlagen des Typs Vestas V172-7.2 kommt ein sogenannter Hybridturm zum Einsatz: Er besteht aus einem Materialmix aus Beton- und Stahlrohrturm. Der untere Abschnitt von rund 105 Metern wird aus vorgefertigten hochfesten Betonringen aufgebaut. Darauf folgt der obere Turmabschnitt aus Stahlprofilen. Ring für Ring wachsen die Anlagen nun in die Höhe – bis auf eine Nabenhöhe von 175 Metern. Dort werden später Maschinenhaus und Rotor montiert.

Wichtig für alle Anwohnerinnen und Anwohner: Die Montage der Betontürme ist aufgrund der großen Arbeitshöhe stark wetter- und windabhängig. Damit die Arbeiten möglichst gut gebündelt und bis spätestens Ende September abgeschlossen werden können, ist beim Betonturmbau ein Zweischichtbetrieb erforderlich. Die Arbeiten können daher täglich zwischen 07:00 und 22:00 Uhr stattfinden.

Wir bitten um Verständnis und entschuldigen uns für mögliche Arbeitsgeräusche in diesem Zeitraum. Die Abläufe werden so geplant, dass die Arbeiten möglichst effizient umgesetzt und Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten werden. Bei Fragen oder Hinweisen können Sie uns jederzeit über das Kontaktformular hier auf dieser Website erreichen.

Parallel geht auch der Rückbau der alten Anlagen weiter. Ein Teil der demontierten Komponenten kann weiter genutzt werden – zum Beispiel als Ersatzteilquelle oder für den Einsatz an anderen Standorten.

Als nächster großer Schritt wachsen nun die neuen Türme in die Höhe. Und auch der nächste Baustein des Hybridparks folgt im August: Dann ist der Baustart für die PV-Anlage vorgesehen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund sieben Monate; bauvorbereitende Maßnahmen laufen bereits. Wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden.
 

Die Altanlagen werden von oben nach unten demontiert.

Ein Turmsegment der Altanlage hängt bereits am Kran. Bei Bauteilen dieser Größe muss jeder Handgriff sitzen, bevor es sicher zu Boden geht.

Noch steht die Anlage – doch der Rückbau ist bereits in vollem Gange. Der Kran ist positioniert, um die nächsten Komponenten sicher abzunehmen.

Die demontierten Turmsegmente der Altanlagen liegen zum Abtransport bereit.

Was vorher hoch oben Strom erzeugt hat, liegt nun geordnet auf der Rückbaufläche: Rotorblätter, Turmsegmente und weitere Komponenten werden für den Abtransport vorbereitet.

Die alten Anlagen werden Schritt für Schritt zurückgebaut. Ein Teil der demontierten Komponenten kann weiter genutzt werden – etwa als Ersatzteilquelle oder für den Einsatz an anderen Standorten.

Bevor die Turmteile montiert werden können, müssen Flächen vorbereitet werden.

Beim Rückbau werden die Anlagenteile getrennt, gesichert und für den Abtransport vorbereitet. Soweit technisch möglich, werden Komponenten einer weiteren Nutzung zugeführt.

Rund um das neue Fundament wird die Baugrube wieder aufgefüllt. So entsteht die Arbeitsfläche für die nächsten Montageschritte.

Die fünf Altanlagen des Typs Vestas V52 werden Schritt für Schritt zurückgebaut. An ihre Stelle treten drei moderne Vestas V172-7.2 mit deutlich höherer Leistung und rund zehnmal so viel erwartetem Jahresenergieertrag.

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