Windpark Wirmighausen

Grüner Strom für rund 7.600 Haushalte in Hessen

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Windpark Wirmighausen

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Starker Rückenwind für die Energiewende im Landkreis Waldeck-Frankenberg/Hessen

Die hessische Landesregierung verfolgt ambitionierte Ziele für eine nachhaltige Energiewende: Bis spätestens 2027 sollen 2 Prozent der Landesfläche für die Nutzung von Windenergie ausgewiesen werden – und damit früher als die im Windenergieflächenbedarfsgesetz bundesweit gesetzte Frist im Jahr 2032. Damit setzt Hessen ein klares Zeichen für den Klimaschutz und eine zukunftsfähige Energieversorgung. Der VSB-Windpark Wirmighausen leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieser Vision – für eine umweltfreundliche Energiezukunft in Hessen und eine starke Region!

Wichtig für gutes Gelingen – Ihr Partner für Windenergie

Als Komplettanbieter für Erneuerbare-Energien-Projekte stehen bei der VSB Gruppe zwei wesentliche Leitlinien im Fokus: Umweltverträglichkeit und der offene Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam mit der hordhessischen Gemeinde Diemelsee, der Bürgerschaft und den Planungs- und Genehmigungsbehörden wird die VSB Neue Energien Deutschland GmbH das Windparkprojekt im Ortsteil Wirmighausen mit Know-how, Qualitätsbewusstsein und Leidenschaft umsetzen.

Zwei Anlagen sind geplant

Der Windpark Wirmighausen  ist eines unserer nächsten Bauvorhaben, das wir schon heute planen und voraussichtlich 2027 in Betrieb nehmen werden. Die ausgewiesene Potenzialfläche bietet Platz für zwei Windenergieanlagen der 5,6-MW-Klasse (voraussichtlicher Typ: Vestas V150-6.0 MW), die zusammen eine installierte Leistung von 11,2 Megawatt (MW) haben werden. Damit können rein rechnerisch bis zu 7.600 durchschnittliche Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. Gleichzeitig würden über 11.500 Tonnen schädliches CO2 eingespart werden – eine gute Bilanz für das Klima und die Umwelt!

Umwelt schützen, Region stärken

Im Rahmen des Windparkprojekts Wirmighausen setzen wir gezielt Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt um. So wird eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern in der Region aufgeforstet, um Eingriffe in Landschaft und Ökosystem auszugleichen.

Auch der Artenschutz spielt eine wichtige Rolle: Um Fledermäuse zu schützen, werden die Windenergieanlagen unter bestimmten Bedingungen zeitweise abgeschaltet – etwa bei hoher Fledermausaktivität in bestimmten Jahreszeiten oder zu bestimmten Tageszeiten.

Mehrwert für die Region

Nach der Inbetriebnahme leistet der Windpark einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Ein erheblicher Teil der Gewerbesteuereinnahmen verbleibt direkt in der Standortgemeinde.

Zusätzlich profitieren die Gemeinden Diemelsee, Twistetal und die Stadt Korbach, die im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Anlagen liegen, durch eine gesetzlich geregelte Beteiligung nach § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). VSB beteiligt diese Kommunen mit 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Strom.

Was das konkret bedeutet? Je nach Stromertrag fließen jährlich zwischen 30.000 und 35.000 Euro pro Windenergieanlage in die Gemeindekassen – ein langfristiger Gewinn für die Region.

 

Plangebietskarte für das Windpark-Projekt Wirmighausen. Die beiden neuen Anlagen tragen die Bezeichnungen "WEA01" und "WEA02" (in Rot).

Wie ist der aktuelle Stand, was passiert als Nächstes? Im Sommer 2026 soll die Bauphase unseres Projekts starten – bis dahin laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) stimmen wir aktuell die nächsten Schritte zur Bauvorbereitung ab. Parallel dazu arbeiten wir an der Einholung aller erforderlichen Genehmigungen für den Bau der Kabeltrasse bis zum Umspannwerk Korbach. Ein weiterer wichtiger Meilenstein: Der vertragliche Abschluss zur Beteiligung der Standortgemeinden an den Erträgen des Windparks gemäß § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist in Vorbereitung. Damit schaffen wir die Grundlage für eine faire Teilhabe und einen transparenten Projektfortschritt.

Kurz und knackig - das ist der aktuelle Projektablaufplan

  • 2017: Standortauswahl und Prüfung der planungsrechtlichen Kriterien
  • 2019: Einreichung des Genehmigungsantrages nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
  • 2024: Erhalt der Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
  • Februar 2025: Teilnahme am Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur
  • 2026: Beginn der Errichtung der Windparks
  • 2027: voraussichtliche Inbetriebnahme des Windparks Wirmighausen

So entsteht der Windpark Wirmighausen

Schnell mal eben einen Turm hinstellen, den Knopf drücken und schon wird sauberer Strom erzeugt – ganz so einfach funktioniert es leider nicht. Im Gegenteil – der Bau eines Windparks ist ein sehr komplexes und vielschichtiges Unterfangen. Zum Glück setzen Sie mit VSB auf einen äußerst erfahrenen, vorausschauenden und qualitätsbewussten Projektentwickler, sodass eine effiziente Projektentwicklung und -umsetzung garantiert ist!

Doch wie läuft der Bau des Windparks Wirmighausen eigentlich ab? Die folgende Übersicht stellt Ihnen die wichtigsten Projektphasen vor. Außerdem sehen Sie, wie weit das Projekt aktuell fortgeschritten ist.

Projektablaufplan und aktueller Stand Windpark Wirmighausen

Was macht das Projekt Wirmighausen so besonders?

Das Windenergieprojekt Wirmighausen unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von klassischen Projekten – sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die als Eigentümerin der Flächen eine zentrale Rolle einnimmt. Auch die Lage der beiden geplanten Windenergieanlagen ist ungewöhnlich: Sie befinden sich auf dem Areal eines ehemaligen militärischen Waffendepots mit Bunkeranlagen, das heute zivil genutzt wird.

So dient das Gelände inzwischen als gewerbliche Nutzfläche – unter anderem für externe Mieter, die dort Materialien umschlagen, mit LKWs anliefern und abtransportieren oder Werkstätten in den alten Bunkern betreiben. Die vorhandene Infrastruktur und die bestehende Nutzung machen eine besonders flächenschonende Einbindung der Windenergie möglich.

Konversionsflächen bringen ihre ganz eigenen Herausforderungen mit – und fordern von uns als Projektentwickler Flexibilität und Ideenreichtum. Für jede Besonderheit vor Ort haben wir eine passgenaue Lösung entwickelt.:

  • Naturschutz & Artenvielfalt: Auch wenn das Gebiet zuvor militärisch genutzt wurde, haben sich dort zum Teil sensible Biotope gebildet, die besondere Rücksicht verlangen.
  • Zugang & Logistik: Der Ausbau und die Reaktivierung von Wegen erfolgt unter Rücksichtnahme auf bestehende Strukturen – oft abweichend vom Standard.
  • Kommunikation & Behördenkoordination: Der Umgang mit bundeseigenen Flächen erfordert enge Abstimmungen mit verschiedenen öffentlichen Stellen, was Planungsprozesse komplexer, aber auch besonders sorgfältig macht.

Das Projekt Wirmighausen steht damit beispielhaft für eine moderne, verantwortungsbewusste Projektentwicklung – mit Fokus auf Flächeneffizienz, Rücksicht auf Natur und Bestand sowie klarem Mehrwert für die Energiewende.

So profitieren Grundeigentümer von einer Zusammenarbeit mit der VSB

Die Energiewende ist in Deutschland in vollem Gange. Damit sie gelingen kann, braucht es neben politischem Willen und Akzeptanz in der Bevölkerung vor allem eines: ausreichend Flächen. Nur so können möglichst viele Windenergieanlagen ans Netz gehen. Landwirtschaftlich genutzte Acker- und Weideflächen sowie Wirtschaftswälder sind aufgrund ihrer Größe für Projektentwickler besonders interessant. Aus mehreren Gründen sollten Sie als Landbesitzer eine Partnerschaft mit der VSB unbedingt genauer prüfen.

  • Kein Risiko: Das Land bleibt in Ihren Händen. Es finden keine Grundstücksumschreibungen statt. Nach der vertraglich vereinbarten Pachtdauer können Sie wieder vollumfänglich über Ihr Grundstück verfügen. Dazu werden die Anlagen nach Ende der Nutzungsdauer vollständig wieder zurückgebaut.
  • Ein gutes Gefühl: Sie werden Teil von etwas ganz Großem. Dank Ihres Engagements und Ihrer persönlichen Beteiligung an der Energiewende können sich auch kommende Generationen noch an einer sauberen und lebenswerten Welt erfreuen.
  • Hohe Flexibilität: Windenergieanlagen beanspruchen beim Bau und Betrieb relativ wenig Platz. Es spricht also nichts dagegen, die umliegenden Flächen weiter als Acker- und Weideland oder für den Gemüseanbau zu nutzen.
  • Keine bleibenden Spuren: Moderne Windenergieanlagen sind ca. 20 bis 25 Jahre am Netz. Bietet sich danach kein Repowering an, so werden diese sorgfältig demontiert und abtransportiert. Auch die anderen Bestandteile der Windenergieanlage und die Infrastruktur verschwinden komplett: das Fundament wird freigelegt und vollständig entfernt, die Baugrube wird wieder mit geeigneten Boden verfüllt, nicht mehr benötigte Flächen und Wege werden zurückgebaut und bei Bedarf werden alle Erdkabel entfernt. Nach einer umfangreichen Renaturierung wird nichts mehr daran erinnern, dass hier mal eine Windenergieanlage stand.
  • Willkommener Hinzuverdienst: VSB-Pachtverträge überzeugen nicht nur mit attraktiven, sondern auch äußerst transparenten und fairen Konditionen.

Mit VSB als Partner werden auch Kommunen zum Gewinner der Energiewende

Wissenschaft, Politik und die überragende Mehrheit der Gesellschaft sind sich einig: Ohne den verstärkten Ausbau der Windenergie wird die Energiewende nicht gelingen. Auch den Kommunen kommt hierbei eine wichtige Rolle zu, da sie in ihren Regional- und Flächennutzungsplänen genügend Flächen für das Errichten neuer Windenergieanlagen ausweisen müssen. Damit wird nicht nur ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz und eine moderne Gesellschaft gesetzt, sondern auch eine attraktive Wertschöpfungskette direkt vor Ort generiert.

  • Aufträge für regionale Unternehmen: Noch bevor die erste Windenergieanlage überhaupt ans Netz geht, sind für die Kommune und Region bereits erste positive Effekte spürbar. Die VSB vergibt Bauaufträge und Servicedienstleistungen vorrangig an hiesige Unternehmen. So beginnt die Wertschöpfung direkt vom ersten Tag an, denn gesunde Unternehmen sind der Rückhalt einer jeden Kommune.
  • Neue Einnahmequellen: Die Betreiber der Windenergieanlagen vor Ort entrichten an die Kommune Gewerbesteuer. Das ermöglicht viele Investitionen, wie etwa in die Infrastruktur, den Breitbandausbau oder den Bau von Kinderspielplätzen. Durch das Verpachten von gemeindeeigenen Grundstücksflächen an den Windanlagenbetreiber werden die Einnahmen zusätzlich gesteigert. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes am 01.01.2021 wurde den Windparkbetreibern im neu eingeführten § 36k EEG 2021 (im Zuge der EEG-Anpassung 2023 umbenannt in § 6 EEG 2023) zudem die Möglichkeit eingeräumt, die Kommunen mit 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Strom finanziell zu beteiligen.
  • Starker Jobmotor: Bereits heute arbeiten deutschlandweit über 100.000 Menschen in der Windbranche – Tendenz steigend. Jedes Windenergie-Projekt bringt erhebliche Investitionen mit sich. Das schafft sichere Arbeitsplätze direkt vor Ort, sodass ein gesunder kommunaler sowie regionaler Arbeitsmarkt gefördert wird.

So entsteht der Windpark Wirmighausen - der Projektfortschritt in Bildern

Frühjahr 2025: Noch in diesem Jahr beginnt VSB mit den Bauvorbereitungen für zwei Windenergieanlagen in der nordhessischen Gemeinde Diemelsee.

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