VSB kombiniert im Projekt Löberitz Repowering und Hybridisierung für beschleunigten Ausbau in Europa

Presse  / Dresden / 20.03.2026

Mit dem heutigen Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt setzt die VSB Gruppe ihre europäische Wachstumsstrategie konsequent fort: Repowering bestehender Standorte kombiniert mit hybriden Erzeugungsstrukturen an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt.

Das Projekt ersetzt fünf Bestandsanlagen durch drei Windenergieanlagen des Typs Vestas V172-7.2. Die installierte Leistung steigt von 4,25 MW auf 21,6 MW. Der erwartete Jahresertrag liegt bei rund 65,7 GWh – nahezu eine Verzehnfachung der bisherigen Stromproduktion. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.

„Repowering ist einer der effizientesten Hebel für den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren in Europa“, sagt Dr. Felix Grolman, CEO der VSB Gruppe. „Vor dem Hintergrund von EU Green Deal und REPowerEU geht es um zusätzliche Kapazitäten ebenso wie um Energiesicherheit und Resilienz. Durch die Modernisierung bestehender Standorte steigern wir die Stromproduktion deutlich und nutzen vorhandene Netzinfrastruktur optimal.“

Thomas Winkler, Geschäftsführer der VSB Deutschland, ergänzt: „Löberitz steht exemplarisch für unsere strategische Ausrichtung in Deutschland: Rund die Hälfte unserer deutschen Projektpipeline basiert auf Repowering. Die Weiterentwicklung bestehender Standorte ist der effizienteste Weg, nationale und europäische Ausbauziele zu erreichen. In Kombination mit Photovoltaik und Speichern entsteht ein leistungsfähiges, zukunftssicheres und integriertes Energiesystem.“

Hybridkonzept als nächste Entwicklungsstufe
Der Windpark ist Teil des Hybridparks Löberitz, der Wind- und Solarenergie an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt bündelt. Neben einer Freiflächen-Photovoltaikanlage mit 19,99 MWp ist perspektivisch ein Batteriespeicher (BESS) vorgesehen.

Die Bündelung komplementärer Erzeugungsprofile erhöht die Auslastung des Netzverknüpfungspunktes, glättet das Einspeiseprofil und erleichtert die Integration erneuerbarer Energien ins Stromsystem. Hybridprojekte gelten daher als nächste Entwicklungsstufe im Ausbau der erneuerbaren Energien: Durch die intelligente Kombination mehrerer Technologien lassen sich Infrastruktur effizienter nutzen, die Versorgung stabilisieren und die Energieautonomie stärken.

Europäischer Kontext
Der Repowering-Windpark Löberitz ist Teil der über 20 Gigawatt starken Projekt-Pipeline der VSB Gruppe. 2025 nahm das Unternehmen mit dem Windpark Elster eines der größten Repowering-Projekte Europas in Betrieb: 16 moderne Anlagen ersetzten 50 Altanlagen bei mehr als sechsfachem Energieertrag. Parallel entwickelt VSB in Polen einen 303-MWp-Photovoltaikpark mit Batteriespeicher, der perspektivisch um eine Windkomponente ergänzt werden soll.

Mit mehr als 800 MW an Wind-, Solar- und Speicherprojekten allein in Deutschland im Genehmigungsverfahren kann VSB einen erheblichen Beitrag zur Beschleunigung des Ausbaus Erneuerbarer Energien leisten.

Symbolischer Spatenstich für den Repowering-Windpark Löberitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld: Vertreter aus Politik und Wirtschaft geben gemeinsam den Startschuss für den Bau des Projekts. Auf dem Bild v. r. n. l.: Matthias Egert (Bürgermeister Zörbig), Prof. Dr. Armin Willingmann (Energieminister Sachsen-Anhalt), Thomas Winkler (Geschäftsführer VSB Deutschland), Sulai Fahimi (Vice President Sales Central Onshore, Vestas), Stefan Hermann (Leiter des Amtes für Stadtentwicklung/Strukturwandel Bitterfeld-Wolfen). Photo: Benjamin Gierig

energy for you