Die Fundamente werden errichtet

 /  20.09.2016

Auch für das Umspannwerk war Baubeginn.

Nachdem die Baugruben ausgehoben sind, kann nun mit der Errichtung der Fundamente begonnen werden. Auf der Sohle der Baugrube wird zunächst eine Sauberkeitsschicht betoniert, wodurch eine ebene Arbeitsfläche entsteht. Damit die Anlagen später auch stärkstem Wind standhält, bestehen die Fundamente aus Stahlbeton, welcher die unterschiedlichen Stärken verschiedener Materialien vereint: Beton verträgt hohen Druck, Stahl kann enorme Zugkräfte aufnehmen.

Im Zuge der Fundamenterrichtung finden zunächst die Bewehrungsarbeiten statt, d.h. es entsteht um einen Bolzenkorb herum ein Geflecht aus Stahlstreben, welches später den Beton durchziehen wird. Daraufhin werden die äußere sowie die Kopfschalung für das Gießen des Betons gestellt.

Damit der in Zukunft vom Windpark Weißandt-Gölzau gelieferte Strom den Weg zum Verbraucher findet, muss er an einem Anschlusspunkt ins Übertragungsnetz eingespeist und dabei von der Mittel- auf die Hochspannungsebene hochtransformiert werden. In der Nähe von Radegast errichtet die Betreibergesellschaft des Windparks daher an der von MITNETZ betriebenen 110 kV-Leitung ein neues Umspannwerk. Gleichzeitig entsteht das knapp 8km lange Kabelsystem, welche die Windkraftanlagen untereinander sowie den Park mit dem Umspannwerk verbindet.

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