Windpark Elster

Repowering des
Windparks Elster

Ein Leuchtturmprojekt für die
Energiewende in Sachsen-Anhalt

Aus alt mach neu – Das Bauvorhaben im Überblick

Sachsen-Anhalt gehört zu den Vorreitern der Energiewende. Heute sind bereits Windräder mit einer Gesamtleistung von über 5.100 Megawatt (MW) am Netz. Dazu zählt auch der Windpark Elster im Landkreis Lutherstadt-Wittenberg mit einer installierten Nennleistung von 30 MW. Die VSB Gruppe hat diesen in den Jahren 2000 bis 2002 errichtet.

Alter Standort – neue Planungen

Jetzt kommt wieder Bewegung in den Park. Von 57 Windenergieanlagen werden 50 zurückgebaut und 17 neu errichtet, die aus Wind sehr viel mehr Strom erzeugen als der alte Park jetzt. Das ist möglich aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen. Die Turbinen werden immer leistungsfähiger, sodass mehr Energie mit weniger Anlagen produziert werden kann. Zu diesem sogenannten Repowering finden Sie hier die ersten Fakten im Überblick.

Auf einen Blick

Umweltfreundliche Energieversorgung für rund 160.000 Menschen

17 Windkraftanlagen des
Typs Vestas V162

Einspeisung über ein eigenes Umspannwerk in das Stromnetz
der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH

Sachsen-Anhalt, Landkreis Lutherstadt-Wittenberg, Stadt Zahna-Elster und Stadt Jessen

Inbetriebnahme im 2. Halbjahr 2023

Vermeidung von jährlich knapp 195.000t CO2

Infos zum Windpark

  • Fakten und Zeitplan

    Wir sind vorausschauende Projektentwickler im Bereich der Erneuerbaren Energien. Jeder einzelne Schritt unserer Windparkplanung basiert auf soliden Erfahrungswerten. Das gibt Ihnen und uns die Sicherheit für einen zügigen Baufortschritt.

    Standort Stadt Zahna-Elster und Stadt Jessen
    Windmessung Lidar-Messung von 10/2017 bis 09/2018
    Inbetriebnahme Geplant für 2. Halbjahr 2023
    Energieversorgung Errichtung eines eigenen Umspannwerkes mit einer 110 kV-Hochspannungsleitung im Windparkgebiet
    Anlagen 17 Anlagen des Typs V162 des Herstellers Vestas
    Nennleistung 5,6 MW
    Nabenhöhe (Höhe der Gondel) 159 Meter und zusätzlich drei Meter Fundamenterhöhung
    Länge Rotorblatt 81 Meter
    Gesamthöhe der Anlage 243 Meter
    Einschaltgeschwindigkeit 3 Meter pro Sekunde (leichte Brise)
    Abschaltgeschwindigkeit 22,5 Meter pro Sekunde
    Anschluss an das Versorgungsnetz Die umweltfreundlich produzierte Energie wird über ein eigenes Umspannwerk ins Stromnetz der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH eingespeist.
    Zeitraum Umsetzung
    Sommer 2020 Öffentliche Auslegung und Erörterung
    2. Quartal 2021 Voraussichtliche Genehmigung
    Herbst 2021 Teilnahme an der Ausschreibung der Bundesnetzagentur
    Anfang 2022 Geplanter Baubeginn
    2. Hälfte 2023 Voraussichtliche Inbetriebnahme
  • Repowering

    Repowering für Elster

    Am Standort Elster/Listerfehrda setzen wir in den kommenden Jahren eines der bedeutendsten und größten Repowering-Vorhaben der Region um. Es ist ein Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Sachsen-Anhalt.

    Mit dem Repowering, also dem Ersetzen der Altanlagen durch modernere und effizientere Windräder, liegt die Stromproduktion im neuen Windpark mit weniger Anlagen um ein Vielfaches höher. Gleichzeitig verringert sich die Gesamtfläche des Parks um ca. ein Drittel.

    Die Vorteile zusammengefasst

    • Weniger Windenergieanlagen
    • Gesamtfläche des Windparks verringert sich um rund 30%
    • 6 Mal höhere Stromproduktion

    Gut zu wissen:

    Die Windenergie hat in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten einen enormen technischen Fortschritt erfahren. Die installierte Leistung einer Anlage hat sich von damals etwa 300 Kilowatt hin zu einer Leistung von heute bis zu 7.500 Kilowatt entwickelt. Schaut man auf die Leistungsfähigkeit und Effizienz haben die modernen Anlagen mit ihren Vorgängern nur noch wenig gemein.

    VSB ersetzt diese Altanlagen, die nach 20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Wir begleiten das Repowering vom Rückbau über das Recycling und die Wiederverwertung mit erfahrenen Partnern aus Wirtschaft und Forschung. Darüber hinaus sind wir Gründungsmitglied im Verein RDRWind e.V., einer Industrievereinigung für Repowering, Demontage und Recycling von Windenergieanlagen. Hier engagieren wir uns dafür, dass erstmals Standards und Normen für den nachhaltigen Rückbau von Windenergieanlagen etabliert werden.

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    Windpark Elster vor dem Repowering

    Windpark Elster nach dem Repowering

  • Planung

    Windparkgenehmigung

    Am Anfang eines Windparkprojektes steht die Prüfung des Standortes: Wie ist die Ertragssituation? Ist eine Windenergieanlage an dem ausgewählten Standort zulässig? Hierzu werden der Regional-, der Flächennutzungs- und der Bebauungsplan zu Rate gezogen. Können beide Fragen positiv beantwortet werden, wird die Fläche gesichert und es folgen die nächsten Schritte: Sind planungsrechtliche Anpassungen notwendig? Wie sieht es aus mit den Aspekten des Natur- und Artenschutzes? Erst dann beginnt das eigentliche Anlagenzulassungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG).

    Die Genehmigung beinhaltet Auflagen, die den Schutz der Umwelt gewährleisten sollen und mit denen schädliche Umwelteinwirkungen durch Emissionen in Luft, Wasser und Boden vermieden bzw. minimiert werden. Die Genehmigungsbehörde prüft alle Anforderungen für den jeweiligen Standort und den spezifischen Anlagentyp. Hierbei werden insbesondere die Vorschriften des Natur- und Artenschutzrechts, des Bauplanungs- und des Raumordnungsrechts berücksichtigt.

    Öffentliche Beteiligung

    Das Genehmigungsverfahren für den Windpark Elster ist angelaufen. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist die Untere Immissionsschutzbehörde des Landkreises Wittenberg. Geplant ist, 50 alte Windenergieanlagen des Typs Enercon E40 abzubauen und 17 Windenergieanlagen des Typs Vestas V162 an gleicher Stelle neu aufzustellen. Dieses Repowering der alten Windenergieanlagen ist ein wesentlicher Bestandteil des Genehmigungsverfahrens nach BlmSchG. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung werden alle Unterlagen zum Projekt ausgelegt und können von jedermann eingesehen werden. Das sorgt nicht nur für Transparenz, sondern ermöglicht auch eine faire Diskussion der Beteiligten auf Grundlage von objektiven Informationen.

    Im Genehmigungsverfahren werden alle wichtigen Themen rund um die öffentlichen Belange geklärt. Für den Windpark Elster werden nicht nur klassische Fragen aus den Bereichen Naturschutz und Immissionsschutz betrachtet, sondern auch projektspezifische Belange wie beispielsweise die Themen Luftverkehr und Radar.

    Das Bauvorhaben startet immer erst, wenn eine Genehmigung nach BImSchG vorliegt und der Windpark oder eine einzelne Anlage erfolgreich an den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für die Windenergie an Land teilgenommen und einen Zuschlag erhalten hat.

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    Gut zu wissen:

    Radar

    Der künftige Windpark befindet sich westnordwestlich des Radarstandortes Holzdorf in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 21,2 Kilometern zwischen Turbinen und Radar. In einem signaturtechnischen Gutachten wird die Störwirkung der geplanten Windräder auf die Radaranlage bewertet. Aus dem Gutachten ergeben sich Maßnahmen zur Minimierung des Effektes. Weiterhin existiert eine Höhenbeschränkung von 319 Metern am geplanten Standort. Diese ergibt sich aus Belangen der Luftfahrt. In der Folge werden Sondertürme als Spezialanfertigung für die Anlagen entwickelt, damit die Höhenbeschränkung eingehalten werden kann.

    Mindestabstand 1.000 Meter

    VSB plant, alle 17 Windenergieanlagen mit einem Mindestabstand von 1.000 Metern zu den umliegenden Siedlungen. Aktuell befinden sich zu den Ortschaften Gentha und Listerfehrda mehrere Bestandsanlagen in einer Entfernung von bis zu 600 Metern. Wir begrüßen in diesem Projekt die Festlegung der regionalplanerischen Abstände und wenden die 1000-Meter-Abstandsregelung an. Diese liegt derzeit im Gesetzentwurf der Bundesregierung vor (Stand März 2020) – ohne, dass der rechtliche Rahmen dafür festgelegt ist.

    Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung

    Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 14. Februar 2020 die Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) bestätigt und damit die Grundlage für die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung gesetzt.

    Hierbei geht es im Kern darum, dass Windenergieanlagen nachts nur noch im Bedarfsfall blinken sollen. Das bedeutet, dass die Befeuerung nur noch dann zu sehen sein wird, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert, wodurch Kollisionen mit diesem vermieden werden. Des Weiteren wird dadurch die Beeinträchtigung für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Umwelt vermindert. Auch der Windpark Elster wird mit einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung ausgestattet.

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  • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Kompensationsmaßnahmen

    Wenn ein Windpark gebaut wird, hat dies Einfluss auf Natur und Landschaft. Mit dem Repowering des Windparks Elster werden aus vielen Anlagen wenige. Wir nutzen die Chance, den bisherigen Standort deutlich zu entlasten und rund ein Drittel der Fläche „zurückzugeben“. Das wird möglich über den vollständigen Rückbau von 33 alten Windenergieanlagen inklusive deren Serviceflächen und nicht mehr benötigten Zuwegungen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der ursprüngliche Zustand des Areals wieder hergestellt sein. Diese Flächen werden anschließend erneut von der Landwirtschaft genutzt.

    Nicht vermeidbare Eingriffe in die Natur und Landschaft sind im Rahmen eines Landschaftspflegerischen Begleitplans bilanziert. Daraus haben wir ein umfangreiches Konzept mit Schutz-, Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen erarbeitet.

    Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

    Zum Ausgleich bzw. als Ersatz für ökologische und landschaftliche Eingriffe durch den Windpark, wählen wir z.B. in Absprache mit der Gemeinde geeignete Standorte und Maßnahmen aus. Diese folgen den Vorgaben des Landschaftspflegerischen Begleitplans und sind Bestandteil der Genehmigungsprüfung im Rahmen des BImSchG. Ziel ist es, Eingriffe wie etwa Bodenversiegelungen auszugleichen und ökologisch hochwertige, artenreiche Lebensräume zu schaffen.

    Grundsätzliche Vorkehrungen

    Ökologische Baubegleitung

    Das gesamte Baugeschehen wird durch Experten und Behörden überwacht, um wesentliche Konfliktpunkte frühzeitig erkennen und beim Bauablauf berücksichtigen zu können, beispielsweise Kontrollen und Maßnahmen zum Schutz von Amphibien sowie eventuell erforderliche Maßnahmen zum Schutz von Fischotter und Biber.

    Bauzeitenmanagement, Schutz von Gehölzen und Kontrolle von Höhlenbäumen

    Die Bauarbeiten sind so organisiert, dass in der Nähe von Brut- und Fortpflanzungsstätten sensibler Tiere wie Vögel, Amphibien und Reptilien keine störenden Arbeiten stattfinden.

    Grundsätzlich regelt das Bundesnaturschutzgesetz, dass Bäume und andere Gehölze nur in einem eng definierten Zeitfenster zwischen Oktober bis Ende Februar des Folgejahres gefällt werden dürfen. So stellen auch wir im Rahmen des Artenschutzes sicher, dass die Nist- und Brutzeit von Vögeln ungestört bleibt.

    Gehölze, deren Fällung sich im Zuge der Bauarbeiten nicht vermeiden lässt, werden rechtzeitig vor Baubeginn begutachtet. Dazu zählt u.a., dass Baumhöhlen erfasst und auf Fledermausquartiere bzw. auf das Vorkommen streng geschützter holzbewohnender Käferarten kontrolliert werden.

    Gut zu wissen:

    Wenn für den Windpark Elster eine Genehmigung erteilt wird, werden folgende Maßnahmen von VSB umgesetzt:

    • Fledermauskästen und -abschaltung
      Sollten Bäume gefällt werden müssen, die potenziell Fledermäusen ein Quartier bieten, werden zum Ausgleich Fledermauskästen in der Umgebung angebracht. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Kästen von den Tieren angenommen werden und eine gute Alternative zu natürlichen Baumhöhlen sind. Außerdem werden die Windenergieanlagen während der Hauptaktivitätszeit der Fledermäuse (in Sommernächten mit milden Temperaturen und bei geringer Windgeschwindigkeit) abgeschaltet, um die Fledermäuse zu schützen.
    • Sicherung von Brutbäumen holzbewohnender Käferarten (Eremit)
      Werden in den zu fällenden Bäumen holzbewohnende seltene Käferarten festgestellt, erfolgt die Umsetzung der besiedelten Stammabschnitte.
    • Schutz der Zauneidechse
      Im Bestandswindpark wurde das Vorkommen von Zauneidechsen nachgewiesen. Für uns bedeutet das, dass Bodenarbeiten erst beginnen dürfen, wenn keine Zauneidechsen mehr auf den Flächen nachgewiesen werden können. Dafür werden die Tiere auf geeignete Flächen innerhalb des Windparks umgesiedelt. Diese Areale werden vorab durch angelegte Strauchinseln sowie Stein- und Totholzhaufen zu wertvollen Habitaten entwickelt, von denen nicht nur die Zauneidechsen profitieren.
    • Abschalten für Greifvögel
      Mit einer sogenannte Ernteabschaltung wird sichergestellt, dass die neu geplanten Anlagen abgeschaltet werden, wenn im Nahbereich der Windräder landwirtschaftliche Arbeiten stattfinden. Denn frisch bearbeitete Ackerflächen werden von Greifvögeln bevorzugt als Jagdgebiete genutzt, v.a. im Zeitraum des erhöhtem Nahrungsbedarfs während der Jungenaufzucht. Durch die Stilllegung der Anlagen können die Greifvögel ungestört jagen und somit effektiv geschützt werden.
    • Minimierung ungenutzter Flächen, Rückbau
      Die Serviceflächen an den Anlagen werden auf das erforderliche Minimum reduziert. Dies sind z.B. Flächen, die für Arbeiten an den Windrädern bereitgehalten werden müssen. Die Serviceflächen der zurückzubauenden Windenergieanlagen im Rahmen des Repowering werden zum überwiegenden Teil wieder in Ackerflächen umgewandelt.
    • Erhalt ausgewählter Serviceflächen
      Ausgewählte, nicht mehr benötigte Serviceflächen sollen nach dem Rückbau der Fundamente als unbewirtschaftete Brachflächen erhalten bleiben. Diese Flächen werden ökologisch aufgewertet und bleiben anschließend als wertvolle Lebensräume für Brutvögel der offenen Agrarlandschaft wie Ortolan, Grauammer oder Goldammer, aber auch für die Zauneidechse bestehen.
    • Umbau von Windschutzstreifen
      Innerhalb des Windparks sind Windschutzstreifen vorhanden, die durch nicht heimische Gehölzarten dominiert werden. Auf einer Gesamtlänge von ca. 5.100 Metern werden Windschutzstreifen abschnittsweise in standortgerechte Feldhecken umgebaut. Dazu werden zusammenbrechende Gehölze aus dem Bestand entfernt, Lücken geschlossen und heimische Baum- und Straucharten gepflanzt. Wertvolle Gehölze, wie Winterlinde und Spitzahorn, bleiben erhalten. Durch den Umbau der Windschutzstreifen wird der ökologische Wert erhöht.
    • Laubbaumreihe an der B187 in Elster
      Entlang der Straße wird eine Reihe von Laubbäumen gepflanzt. Geplant ist die Pflanzung von Winterlinden, die sich entlang des Radweges zu einer hochwüchsigen Gehölzreihe mit breiter Krone ausbilden werden.
    • Rückbau einer alten Molkerei in Seyda
      Die ungenutzten alten Gebäude (zweistöckiges Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude, Ställe), mit befestigtem Hof und Garten sollen vollständig zurückgebaut und entsiegelt werden. Auf der entsiegelten Fläche werden Gehölze gepflanzt. Die so entstehende Gehölzinsel in der Agrarlandschaft erhöht die Strukturvielfalt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Landschaftsbildes.
  • Akzeptanz und Beteiligung

    Verständnis, Akzeptanz und Unterstützung finden

    Erneuerbare Energien deckten 2019 fast 43 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland ab. Ihre Klimaschutzwirkung ist immens, denn sie sparen pro Jahr hunderte Millionen Tonnen Kohlendioxid ein. Auch bei den Bürgern wächst die Zustimmung zur Energiewende. Viele Menschen befürworten einen schnelleren Ausbau von Wind, Sonne, Bioenergie & Co. Gleichzeitig stellt sich dabei die Frage nach der Gerechtigkeit und den Möglichkeiten, die Akzeptanz vor Ort individuell zu fördern.

    VSB nimmt sich diesen Themen im persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den kommunalen Vertretern seit vielen Jahren an. Denn der Schlüssel zur Akzeptanz liegt in der Beteiligung sowie der Wertschöpfung, die wir für die Region schaffen können. Deshalb haben wir im Laufe der Zeit verschiedene Modelle entwickelt, wie eine Beteiligung aussehen kann.

    Dazu gehören unter anderem verschiedene Flächenpachtmodelle für Eigentümer oder Anlieger. Darüber hinaus schaffen wir Möglichkeiten, um auch Anwohner aus dem Umfeld des Windparkstandortes einzubinden. Beispielsweise lässt sich hier das Bürgersparen, eine festverzinste Spareinlage, nennen, die wir zusammen mit einem Bankpartner anbieten können. Des Weiteren haben wir ein Konzept entwickelt, wie Anwohner und Flächeneigentümer mit einem günstigen Tarif vom grünen Strom profitieren können, und ein Ökostrom-Produkt geschaffen.

    Darüber hinaus ist es uns wichtig, unser Wissen über Erneuerbare Energien zu teilen. Wir unterstützen deshalb Kindergärten und Schulen über Bildungsprojekte und Windparkführungen und helfen ortsansässigen Vereinen bei ihren Projekten – vorzugsweise im Bereich der Bildung und Förderung von Kindern- und Jugendlichen. In den kommenden Monaten erfahren Sie an dieser Stelle, welche Projekte wir gemeinsam voranbringen können.

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