VSB baut Windpark Arnsberg im Hochsauerlandkreis

Presse  / Arnsberg/Dresden / 09.12.2025

Windparkentwickler VSB hat den Baustart für den Windpark Arnsberg/Oeventrop (Nordrhein-Westfalen) bekanntgegeben. Seit Anfang November werden die Flächen für drei Windenergieanlagen vorbereitet, die auf Forstgelände errichtet werden. Die Inbetriebnahme des Parks mit einer Nennleistung von insgesamt 18 Megawatt (MW) ist für das Frühjahr 2027 geplant.

Im Hochsauerlandkreis entsteht in den kommenden Monaten auf rund 27 Hektar der Windpark Arnsberg/Oeventrop mit drei Windenergieanlagen des Typs Vestas V150. Zusammen erreichen sie eine Nennleistung von 18 MW und erzeugen durchschnittlich so viel Strom, wie rund 25.000 Menschen pro Jahr verbrauchen: Das entspricht etwa einem Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Arnsberg.

Derzeit entstehen die Zuwegungen für die Baufahrzeuge und Schwerlasttransporte sowie die Wege zwischen den einzelnen Windenergieanlagen. Je nach Wetterlage wird auch während der Wintermonate auf der Baustelle weitergearbeitet. Ab Mai 2026 sollen die Fundamente entstehen, sodass im letzten Quartal 2026 die Errichtung der Turbinen erfolgen kann.

Aufgrund des hügeligen Geländes mit teilweise enormem Gefälle und der Lage des Windparks auf Forst- bzw. Kahlschlagflächen innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Arnsberger Wald“, ist der Standort besonders herausfordernd für die technische Planung sowie den Umwelt- und Naturschutz. Grundsätzlich erfordert der Bau von Windparks im Wald immer eine sorgfältige und sensible Abwägung zwischen Energiewende und ökologischer Verantwortung. Daher freuen wir uns, in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Hochsauerlandkreises und den zuständigen Regionalforstämtern Oberes Sauerland und Soest-Sauerland eine gute Lösung für die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie zur Förderung widerstandsfähiger Laubmischwälder gefunden zu haben: Auf rund 70.000 Quadratmetern werden wir zusammen mit unseren Partnern standortgerechten Laubwald neu anlegen.

Für die Stadt Arnsberg bringt der Windpark nach seiner Inbetriebnahme dauerhaft Wertschöpfung und zusätzlichen Handlungsspielraum für lokale Projekte. Gemäß § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beteiligt VSB die Standortkommunen mit 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Strom aus den Windenergieanlagen. Berücksichtigt werden dabei alle Orte, deren Gebiete im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Anlagen liegen. Der neue Windpark liefert damit nicht nur saubere Energie für zehntausende Menschen, sondern stärkt zugleich die regionale Entwicklung und Zukunftsfähigkeit.

„Der Hochsauerlandkreis gehört zu den Regionen, in denen man spürt, wie eng Naturerlebnis, Lebensqualität und Energiewende miteinander verbunden sind. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Augenmaß war daher für uns das Leitmotiv im Genehmigungsverfahren für den Windpark Arnsberg“, bekräftigt Thomas Winkler, Geschäftsführer der VSB Deutschland.

Dr. Felix Grolman, CEO der VSB Gruppe, ergänzt: „Nordrhein-Westfalen ist derzeit der Motor der Energiewende in Deutschland. Hier wird der größte Zubau an Windenergieleistung realisiert und genehmigt. Wir freuen uns, Teil dieser Dynamik zu sein – für bezahlbare Energie, unabhängige Versorgung und Wirtschaftswachstum.“

 

Baustart für VSB-Windparka Arnsberg in Nordrhein-Westfalen: Für die Fundamente und Kranstellflächen wird der Oberboden abgetragen.

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